Spreizen und Kreuzen von Linearcodes
摘要
Bereits beim QR-Code (vgl. Abschn. 2.4 ) hat es sich gezeigt, dass es aufgrund von mechanischen Belastungen zweckmäßig ist, die Komponenten eines Codewortes nicht hintereinander, sondern „zerrissen“ in das Quadrat einzutragen. Dadurch konnten sogar fünf Fehler korrigiert werden, obwohl der dort verwendete Hamming-Code selbst nur einen Fehler korrigiert. Hätte man im angegebenen Beispiel die Komponenten eines Codewortes hintereinander eingetragen, wäre es zu einem totalen Datenverlust gekommen. Auch auf einer CD kann es durch Kratzer nicht nur zu verstreuten Fehlern, sondern zu mehreren Fehlern hintereinander kommen. Es entsteht ein Fehlerbündel (vgl. Abschn. 6.2 ). Ähnliche Verluste können beim Senden von Daten durch „Funklöcher“ auftreten. Wie wir bereits gesehen haben, eignen sich zyklische Codes gut, um solche Fehlerbündel zu erkennen und zu korrigieren (Satz 6.5).