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Musik in Zeiten von COVID-19

  • Claire Howlin,
  • Niels C. Hansen

摘要

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkündete im März 2020 den Ausbruch einer globalen Pandemie, ausgelöst durch ein Coronavirus (Weltgesundheitsorganisation, 2020a). Die als COVID-19 bezeichnete Atemwegserkrankung wurde von dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 verursacht. Dieses Virus war fähig, sich weltweit auszubreiten. Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens (z. B. vermehrtes Händewaschen, Verringerung sozialer Kontakte, das Tragen von Schutzmasken) sollten die Übertragungsrate verringern (Ayouni et al., 2021). Dazu gehörte auch, öffentliche Räume und Veranstaltungen zu sperren und schließlich „Lockdowns“ zu verhängen, um zwischenmenschliche Kontakte zu beschränken. Überall auf der Welt wurden Versammlungen verboten, Kultur- und Sportveranstaltungen abgesagt, Ausgangssperren angeordnet, der Reise- und Pendlerverkehr eingeschränkt sowie Bars, Restaurants, Schulen, Kindergärten und Geschäfte zu temporären Schließungen gezwungen (Hale et al., 2021; Porcher, 2020). Das Ausmaß und die Dauer der Kontaktbeschränkungen führte zu anhaltenden Protesten und ersten Indizien einer erhöhten psychosozialen und emotionalen Belastung in den Bevölkerungen all jener Länder, die solche Pandemieschutzmaßnahmen ergriffen. Die Ungewissheit und die finanzielle Unsicherheit, die sich aus diesen Maßnahmen ergaben, führten zu einer weit verbreiteten Zunahme von Stress, Angst, Beklemmung, Panikattacken, Depressionen, Wut und SchlafstörungSchlafstörungen (Hossain et al., 2020). Dies schuf eine einzigartige Situation, in der individuelle Aktivitäten wie Sport, aber auch musikbezogene Verhaltensweisen und gezieltemusiktherapeutische Maßnahmen zur Eindämmung psychosozialer Probleme eine wichtige Rolle spielten.