Pathologische Frakturen
摘要
Pathologische Frakturen im Kindesalter können als Folge einer Reihe von Knochenveränderungen entstehen. Das Spektrum reicht von systemischen Knochenstoffwechselstörungen über Infektionen bis zu den benignen und malignen Knochentumoren. Pathologische Frakturen durch einen Knochentumor müssen frühzeitig erkannt und der bestmöglichen Therapie zugeführt werden. Die häufigsten Läsionen in diesem Zusammenhang sind die juvenile Knochenzyste (JKZ) und das nicht-ossifizierende Fibrom (NOF), die zusammen in etwa zwei Drittel aller pathologischen Frakturen im Kindes- und Jugendalter ursächlich sind. Auch wenn Frakturen durch einen malignen Knochentumor eher selten sind, müssen vor allem diese so frühzeitig wie möglich erkannt und einem Zentrum zugeführt werden, um nach Möglichkeit extremitätenerhaltend therapieren zu können. Eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung und genaue Analyse der Röntgenbilder sind essenziell. Bei den gutartigen Knochentumoren geht in der Regel die Frakturversorgung vor der möglicherweise nötigen operativen Therapie der jeweiligen Läsion, wenn dieses nicht sogar bereits einzeitig geschieht. Bei den bösartigen Knochentumoren werden die besten Ergebnisse durch eine schrittweise und multimodale Therapie im interdisziplinären Team erzielt.