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Fuß

  • Philipp Schwerk,
  • Peter Illing,
  • Stefan Rammelt

摘要

13 % der Frakturen im Kindesalter betreffen das Fußskelett, wobei die Häufigkeit aufgrund der voranschreitenden Ossifikation mit zunehmendem Alter ansteigt. Das Längenwachstum des Fußes ist im Vergleich zum übrigen Skelett früher abgeschlossen, sodass bereits im Schulkindalter kein großes Potenzial für ein Remodelling besteht. Mittelfuß- und Zehenfrakturen zeigen ein geringes Komplikationsspektrum und sind überwiegend und mit sehr gutem funktionellen Outcome konservativ zu therapieren. Ausnahmen sind offene Verletzungen, schwere Quetschtraumen und Verletzungen der Wachstumsfugen v. a. an der Großzehe. Demgegenüber zeigen Frakturen im Bereich der Fußwurzel, des Talus und Calcaneus sowie des Lisfranc- und Chopart-Gelenks ein deutlich höheres Komplikationsspektrum, insbesondere bei inadäquater Versorgung. Bei der operativen Versorgung von Frakturen des Fußskeletts kommt das gesamte Spektrum der osteosynthetischen Versorgung (K-Draht, ESIN, Schrauben, Platten und Fixateur extern) zur Anwendung.