Erkrankungen der Hautanhangsgebilde
摘要
Einige häufige dermatologische Erkrankungen betreffen die Anhangsgebilde der Haut: Haare, Nägel und Schweißdrüsen. Diffusem Haarausfall liegt meist ein telogenes Effluvium zugrunde, das erst Monate nach Einwirkung der ursächlichen Noxe einsetzt und bei Beseitigung der Ursache reversibel ist. Die androgenetische Alopezie ist ein genetisch determinierter und durch Androgene realisierter, langsam progredienter Haarverlust, der häufiger bei Männern vorkommt. Für die Alopecia areata, eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen, sind rundliche, haarlose Stellen mit Spontanheilungstendenz typisch. Mehrbehaarung kann Androgen-vermittelt (Hirsutismus) oder hormonunabhängig (Hypertrichose) sein. Eingewachsene Nägel (Ungues incarnati) sind ein häufiges Problem von Jugendlichen; bei Unwirksamkeit konservativer Maßnahmen ist eine operative Behandlung indiziert. Übermäßiges Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet, wobei eine primäre, fokale Form und sekundäre Formen mit einer Vielzahl von Ursachen unterschieden werden. Insbesondere Haarkrankheiten und Hyperhidrose sind trotz ihrer Harmlosigkeit häufig mit einer enormen psychischen Belastung verbunden.