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Weitere entzündliche Dermatosen

  • Janik Fleißner,
  • Corinna Herz,
  • Anna-Liisa Riedmiller-Schraven,
  • Henning Hamm,
  • Matthias Goebeler

摘要

Chronisch-entzündliche Dermatosen zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen. Die Schuppenflechte (Psoriasis), an der in Mitteleuropa ca. 2 % der Bevölkerung leiden, wird heute als entzündliche Systemerkrankung aufgefasst, die mit zahlreichen komorbiden Erkrankungen assoziiert sein kann. Innovative, gezielt mit der Pathogenese interferierende Therapeutika haben hier in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt. Ähnliches gilt für die Acne inversa (Hidradenitis suppurativa). Der Lichen (ruber) planus ist eine T-Zell-vermittelte Erkrankung, die sich nicht nur an der Haut, sondern auch an den Schleimhäuten sowie Haarfollikeln und Nägeln manifestieren kann. Die Acne vulgaris stellt die mit Abstand häufigste Dermatose der Pubertät und des jungen Erwachsenenalters dar, während sich die Rosacea meist erst jenseits des 40. Lebensjahres manifestiert. Granuloma anulare und Sarkoidose sind wichtige granulomatöse nichtinfektiöse Erkrankungen. Weitere entzündliche Dermatosen, die in diesem Kapitel besprochen werden, sind das Erythema nodosum, das Pyoderma gangraensum und die Gruppe der Schwangerschaftsdermatosen, die sich infolge immunologischer, metabolischer oder hormoneller Veränderungen während einer Schwangerschaft entwickeln.