Die Rechtsherzkatheteruntersuchung (RHK) stellt eine invasive Untersuchung dar, die Aufschluss über hämodynamische Auswirkungen von Herz- und Lungenerkrankungen gibt. Durch die Weiterentwicklung nicht-invasiver bildgebender und funktioneller Untersuchungsverfahren (Echokardiographie, kardiale Computertomographie, kardiale Magnetresonanztomographie, Spiroergometrie) ist die RHK heute in der Diagnostik etwas in den Hintergrund getreten. Die RHK wird aber nach wie vor für alle Patienten empfohlen, bei denen eine pulmonale Hypertonie vermutet wird und muss spätestens dann durchgeführt werden, wenn eine spezifische medikamentöse Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) erwogen wird. Auch wird die RHK zur prä- und postoperativen Funktionsbeurteilung von Herzklappenfehlern benötigt, wenn nicht-invasive bildgebende Untersuchungsverfahren nicht konklusiv sind. Darüber hinaus ist die RHK zur Diagnostik, Schweregradeinteilung und Verlaufsbeurteilung von angeborenen Herzfehlern nach wie vor unverzichtbar. Das nachfolgende Kapitel stellt die heute nach wie vor gültigen Indikationen für eine RHK dar und weist auf Kontraindikationen und mögliche Komplikationen der invasiven, aber prinzipiell risikoarmen Untersuchung hin. Alle Schritte, beginnend mit der Vorbereitung des Patienten, der notwendigen Materialien und Geräte, der Durchführung der Untersuchung bis zur Befundung und Einordnung der erhobenen Messwerte werden dargestellt, es wird ferner auf Fehlermöglichkeiten und potentielle Einflussfaktoren auf die erhobenen Messergebnisse hingewiesen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Rechtsherzkatheteruntersuchung

  • Kai Oppenländer

摘要

Die Rechtsherzkatheteruntersuchung (RHK) stellt eine invasive Untersuchung dar, die Aufschluss über hämodynamische Auswirkungen von Herz- und Lungenerkrankungen gibt. Durch die Weiterentwicklung nicht-invasiver bildgebender und funktioneller Untersuchungsverfahren (Echokardiographie, kardiale Computertomographie, kardiale Magnetresonanztomographie, Spiroergometrie) ist die RHK heute in der Diagnostik etwas in den Hintergrund getreten. Die RHK wird aber nach wie vor für alle Patienten empfohlen, bei denen eine pulmonale Hypertonie vermutet wird und muss spätestens dann durchgeführt werden, wenn eine spezifische medikamentöse Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) erwogen wird. Auch wird die RHK zur prä- und postoperativen Funktionsbeurteilung von Herzklappenfehlern benötigt, wenn nicht-invasive bildgebende Untersuchungsverfahren nicht konklusiv sind. Darüber hinaus ist die RHK zur Diagnostik, Schweregradeinteilung und Verlaufsbeurteilung von angeborenen Herzfehlern nach wie vor unverzichtbar. Das nachfolgende Kapitel stellt die heute nach wie vor gültigen Indikationen für eine RHK dar und weist auf Kontraindikationen und mögliche Komplikationen der invasiven, aber prinzipiell risikoarmen Untersuchung hin. Alle Schritte, beginnend mit der Vorbereitung des Patienten, der notwendigen Materialien und Geräte, der Durchführung der Untersuchung bis zur Befundung und Einordnung der erhobenen Messwerte werden dargestellt, es wird ferner auf Fehlermöglichkeiten und potentielle Einflussfaktoren auf die erhobenen Messergebnisse hingewiesen.