Neben elektiven Eingriffen, bei denen sich plötzlich eintretende NotfallsituationenNotfallsituation entwickeln können, werden im Herzkatheterlabor (HKL) in der Routine vor allem auch akute Notfälle behandelt. Klassisches Beispiel ist der akute Herzinfarkt. Die komplette Infrastruktur eines HKL, auch im Kontext des Netzwerks innerhalb einer Klinik, sowie das involvierte Personal müssen so gestaltet und ausgewählt sein, dass ein effektives Notfallmanagement zu jeder Betriebszeit des HKL mit gleichbleibend hoher Qualität möglich ist. Neben der personellen Ausstattung ist die apparative Ausstattung Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung akut erkrankter Patienten. Die Basis stellt ein Notfallwagen dar, der schnell zum Patienten gebracht werden kann und in dem alle Materialien und Medikamente vorgehalten werden, die für die schnelle Stabilisierung und das Atemwegsmanagement benötigt werden, aber auch für eine schnelle initiale Rhythmustherapie. Häufig zu beobachtende Notfallsituationen sind neben den hypotonen oder hypertonen Kreislaufzuständen auch tachykarde oder bradykarde Arrhythmien, Unruhezustände, allergische Reaktionen oder auch unerwünschte Blutungen und thromboembolische Ereignisse. Die grundlegenden Strategien zum Atemwegsmanagement, wie z. B. die Nutzung supraglottischer Atemwegshilfen und die moderate Sedierung („conscious sedation“), gehören ebenso zu den im Vorfeld zu erlernenden Tätigkeiten wie auch, selbstverständlich, die im Team leitliniengerechte Durchführung einer kardiopulmonalen Reanimation.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Vorgehen bei Notfällen im Herzkatheterlabor

  • Erhard Kaiser

摘要

Neben elektiven Eingriffen, bei denen sich plötzlich eintretende NotfallsituationenNotfallsituation entwickeln können, werden im Herzkatheterlabor (HKL) in der Routine vor allem auch akute Notfälle behandelt. Klassisches Beispiel ist der akute Herzinfarkt. Die komplette Infrastruktur eines HKL, auch im Kontext des Netzwerks innerhalb einer Klinik, sowie das involvierte Personal müssen so gestaltet und ausgewählt sein, dass ein effektives Notfallmanagement zu jeder Betriebszeit des HKL mit gleichbleibend hoher Qualität möglich ist. Neben der personellen Ausstattung ist die apparative Ausstattung Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung akut erkrankter Patienten. Die Basis stellt ein Notfallwagen dar, der schnell zum Patienten gebracht werden kann und in dem alle Materialien und Medikamente vorgehalten werden, die für die schnelle Stabilisierung und das Atemwegsmanagement benötigt werden, aber auch für eine schnelle initiale Rhythmustherapie. Häufig zu beobachtende Notfallsituationen sind neben den hypotonen oder hypertonen Kreislaufzuständen auch tachykarde oder bradykarde Arrhythmien, Unruhezustände, allergische Reaktionen oder auch unerwünschte Blutungen und thromboembolische Ereignisse. Die grundlegenden Strategien zum Atemwegsmanagement, wie z. B. die Nutzung supraglottischer Atemwegshilfen und die moderate Sedierung („conscious sedation“), gehören ebenso zu den im Vorfeld zu erlernenden Tätigkeiten wie auch, selbstverständlich, die im Team leitliniengerechte Durchführung einer kardiopulmonalen Reanimation.