Beiträge zur Wildtierfotografie aus dem früheren deutschen Osten
摘要
In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen und in den ersten Kriegsjahren 1939 bis 1941 widmeten sich im damaligen West- und Ostpreußen, heute zu Polen, Litauen und der russischen Oblast Kaliningrad gehörenden Gebiete, fünf Männer der Fotografie von Wildtieren: Walter von Sanden (1888–1972), Georg Hoffmann (1900–63), Horst Siewert (1902–43), Otto Steinfatt (1908–47) und Heinz Sielmann (1917–2006). Von ihnen ist heute nur noch der jüngste, Heinz Sielmann, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, weil er in den 1950er- bis 1990er-Jahren als Tierfilmer im Schulunterricht, im Kino und im Fernsehen vielfach präsent war. Ihre Intentionen, warum sie sich an die Öffentlichkeit wandten, waren unterschiedlicher Natur: Walter von Sanden und Georg Hoffmann wollten ihren Mitmenschen die Vielfalt der Wildtiere und ihrer Lebensräume näherbringen und schrieben Bücher, die sie mit ihren Fotos illustrierten. Auch Heinz Sielmann begann als Naturschilderer und publizierte seine eigenen Bilder im einzigen von ihm vor 1945 erschienen Buch. Horst Siewert und Otto Steinfatt legten den Schwerpunkt ihrer Publikationen auf wissenschaftliche Dokumentationen; ihre Beiträge zur Wildtierfotografie erschienen weitgehend in anderen Zusammenhängen.