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Die bronchoalveoläre Lavage

  • Lutz Welker

摘要

Der bioptischen Diagnostik sind bei Lungengerüstkranken funktionell enge Grenzen gesetzt. Komplikationsträchtige Zangen-, Stanz- und Kryobiopsien oder gar resezierende Eingriffe sind nur eingeschränkt möglich. Die inhomogene, disseminierte anatomische Verteilung entzündlicher Veränderungen in den unterschiedlichen Lungensegmenten und -etagen und das Nebeneinander akut entzündlicher und chronisch fibrosierender Veränderungen erschweren die Einordnung morphologischer Untersuchungsergebnisse in den gesamten klinischen Kontext. Eine histologische Verlaufsbeurteilung ist nicht regelhaft möglich. Aus technischen Gründen erfolgen Lavagen in der Regel über den Mittellappen- oder den Lingulabronchus. Mangels einer suffizient erreichbaren „Wedge-Position“ sind in davon abweichenden Lungenabschnitten Analysen durch bronchoalveoläre Lavage (BAL) nur ausnahmsweise erfolgreich.