Routinedaten werden im Rahmen des Dokumentations- und Abrechnungsprozesses mit den Leistungserbringenden im Gesundheitswesen routinemäßig von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gespeichert. Die schnelle und kostengünstige Verfügbarkeit sowie die reichhaltige Datengrundlage haben dazu geführt, dass sich Routinedatenanalysen zu einem wichtigen Anwendungsgebiet der Gesundheitsforschung entwickelt haben. Die Anwendungsfelder der wissenschaftlichen Nutzung von Routinedaten umfassen u. a. die Versorgungsforschung, epidemiologische Studien sowie gesundheitsökonomische Analysen. Da die Daten jedoch nicht primär für Forschungszwecke erhoben wurden, ist eine sorgfältige Abwägung der Chancen und Limitationen für jede Studie erforderlich, um die Eignung der Daten zu evaluieren. In jedem Fall ist eine Datenvalidierung und -aufbereitung durchzuführen, wobei der hierfür erforderliche Zeitaufwand nicht zu unterschätzen ist. Bei der Verknüpfung mit Primärdaten sind besondere datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Analyse von Routinedaten in der Versorgungsforschung

  • Nicolas Pardey,
  • Jan Zeidler

摘要

Routinedaten werden im Rahmen des Dokumentations- und Abrechnungsprozesses mit den Leistungserbringenden im Gesundheitswesen routinemäßig von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gespeichert. Die schnelle und kostengünstige Verfügbarkeit sowie die reichhaltige Datengrundlage haben dazu geführt, dass sich Routinedatenanalysen zu einem wichtigen Anwendungsgebiet der Gesundheitsforschung entwickelt haben. Die Anwendungsfelder der wissenschaftlichen Nutzung von Routinedaten umfassen u. a. die Versorgungsforschung, epidemiologische Studien sowie gesundheitsökonomische Analysen. Da die Daten jedoch nicht primär für Forschungszwecke erhoben wurden, ist eine sorgfältige Abwägung der Chancen und Limitationen für jede Studie erforderlich, um die Eignung der Daten zu evaluieren. In jedem Fall ist eine Datenvalidierung und -aufbereitung durchzuführen, wobei der hierfür erforderliche Zeitaufwand nicht zu unterschätzen ist. Bei der Verknüpfung mit Primärdaten sind besondere datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten.