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Epilepsie im Kindes- und Jugendalter

  • Thomas Bast,
  • Stephan Springer

摘要

Epileptische Anfälle sind Ausdruck einer neuronalen Übererregung und können generalisiert oder fokal (mit/ohne erhaltenem Bewusstsein) sein. Epilepsien sind meist strukturell oder genetisch bedingt. Antiepileptika spielen die größte Rolle in der Therapie und unterscheiden sich hinsichtlich Wirkmechanismen, pharmakologischer Aspekte und dem Risiko für mögliche körperliche, kognitive und psychiatrische Störwirkungen. In ca. 80 % der Fälle lässt sich bei Kindern und Jugendlichen eine komplette Anfallskontrolle erreichen. Alternativen sind ketogene Diäten, Neurostimulation oder Epilepsiechirurgie. Wichtig ist es, die Epilepsie nicht als reine Anfallserkrankung zu verstehen, sondern die häufigen kognitiven und psychiatrischen Folgen und Komorbiditäten ebenso wie die sozialen und familiären Belastungen konzeptionell zu berücksichtigen. Epilepsien heilen bei Kindern in vielen Fällen aus, wobei große Unterschiede zwischen den verschiedenen Epilepsiesyndromen und in Abhängigkeit von der Ätiologie bestehen.