Transitionsphasen in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
摘要
In der Adoleszenz können wichtige Entwicklungsaufgaben mit dem Risiko psychisch zu erkranken zusammentreffen. Letzteres ist neben einer möglichen individuellen, auch neurobiologisch bedingten Vulnerabilität teilweise mitbeeinflusst durch traumatisierende Belastungen oder Defizite in der Emotionsregulation. Eine Reihe verschiedener Störungsbilder und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter sind rückblickend auch als Prodrom einer späteren psychischen Erkrankung, wie z. B. Schizophrenie einzuordnen. Während dieser Lebensphase entstandene therapeutische Beziehungen werden oftmals nicht gerne aufgegeben, sodass die Bereitschaft zur Transition ins Versorgungssystem der Erwachsenen im Falle eines Weiterbestehens der Erkrankung nicht unbedingt gegeben ist. Dennoch haben sich in den letzten Jahren Behandler und Fachgesellschaften in umfassender Weise auf den Weg gemacht, die Voraussetzungen und Behandlungsbedingungen für einen gelungenen Übergang in das Versorgungssystem der Erwachsenen zu erforschen und zu verbessern.