Posttraumatische Belastungsstörung in Kindheit und Jugend
摘要
Traumatische Lebensereignisse sind die bedeutsamsten psychosozialen Risikofaktoren für die Entwicklung einer (komplexen) posttraumatischen Belastungsstörung sowie eines breiten Spektrums an oft komorbiden psychischen Erkrankungen. Interpersonell traumatisierte Menschen scheinen von Routinebehandlungen weniger zu profitieren als Patienten mit der gleichen Diagnose ohne diese Erfahrungen (PTBS). Bei der akuten, der einfachen oder komplexen posttraumatischen Belastungsstörung nach ICD-11 sind wiederkehrende, plötzliche, mit heftigen Gefühlen einhergehende Erinnerungen (Intrusionen) an das traumatische Lebensereignis, Hyperarousal und Vermeidungsverhalten von allem, was Erinnerungen an das Ereignis auslösen kann, die Voraussetzung für die Vergabe dieser Diagnose. Komplexe posttraumatische Belastungsstörungen resultieren oft aus wiederholten interpersonellen traumatischen Erfahrungen. Gerade betroffene Kinder und Jugendliche können zusätzlich noch Schwierigkeiten in den Bereichen des Selbstwerts und der Emotions- und Beziehungsregulation entwickeln.