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Alien (Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt; Ridley Scott, 1979)

  • Nicole Maruo-Schröder

摘要

Ridley ScottsScott, Alien Alien[lak]Alien (1979) ist auf einschlägigen Bestenlisten – wie der des Filmjournals Sight & Sound „The 100 Greatest Films of All Time“ (2012) oder auch der „AFI’s 100 Years … 100 Movies – 10th Anniversary Edition“, der Liste des American Film Institute von 2007, die sich nur auf US-amerikanische Produktionen bezieht – nicht zu finden. Trotzdem schrieb der Film, dessen Plot eher an einen B movie erinnert, Filmgeschichte. Ästhetisch und Gender-ideologisch erneuerte Alien die Filmlandschaft und nahm dabei Bezug auf den zeitgeschichtlichen Kontext, um gleichzeitig auch mit einer deutlichen Kapitalismus-Kritik auf die Zukunft zu verweisen, eine Vision, die stark genug war, um als Basis für bis dato drei weitere, sehr unterschiedliche und auf ihre Art ebenfalls sehenswerte sequels (Aliens (dt. Alien 2, 1986; James CameronCameron, James), Alien3 (dt. Alien 3, 1992; David FincherFincher, david), Alien Resurrection[lak]Alien Resurrection (dt. Alien – die Wiedergeburt, 1997; Luc BessonBesson, Luc)), die Spin-offs nicht mitgezählt, zu dienen, ebenfalls eine Seltenheit im Film. Diese filmgeschichtlichen Neuerungen sind ein guter Grund, den Film in einen Kanon der ‚Besten‘ aufzunehmen – nicht nur trotz, sondern wegen seines Status als Blockbuster mit großer Reichweite: Alien fesselt mit gut gemachtem Kino und bietet gleichzeitig Stoff zum Nachdenken. Meine Argumente beziehen sich erstens auf Ellen Ripley (Sigourney WeaverWeaver, Sigourney) als radikal neue Heldin im Science-Fiction Action-Universum, zweitens auf die Art, in der der Film Elemente des Horrors einfließen lässt, deren Wirkung ebenfalls Filmgeschichte geschrieben hat, sowie drittens auf die Ästhetik des Films; Genderaspekte ziehen sich dabei durch alle drei Teile.