Endobronchialer Ultraschall (EBUS)
摘要
Die Einführung des Ultraschalls in die Bronchologie in den 1990er Jahren kann als Meilenstein der endoskopischen Diagnostik nicht nur beim Lungenkarzinom verstanden werden. Die bronchoskopische Untersuchung war nun nicht mehr nur auf die Beurteilung der Schleimhaut und sichtbarer Gewebsstrukturen begrenzt, sondern die Bronchialwand und das Gewebe, insbesondere des Mediastinums und der Lungenhili sowie der dort befindlichen Lymphknoten (LK), konnten mit dem EBUSEBUS nun zusätzlich auf pathologische Abweichungen hin untersucht werden. Nachdem anfangs aus der Gastroenterologie eine radiäre Ultraschallsonde mit umgebendem flüssigkeitsgefülltem Ballon (Ballonsonde) übernommen wurde, die klinisch heutzutage kaum noch verwendet wird, wurden in der Folge eine radiäre Ultraschallsonde ohne Ballon („Minisonde“) für die Lungenperipherie (Abb. 12.1) und ein Bronchoskop mit integriertem Sektorschallkopf am Distalende (EBUS-BronchoskopEBUS-Bronchoskop) entwickelt (Abb. 12.2), die unverändert klinisch hochbedeutsam sind und vor allem in den bronchoskopischen Zentren nahezu täglich ihre Anwendung finden. Der EBUS hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet und ist inzwischen flächendeckend in Deutschland verfügbar.