Auslachen – ist das wirklich so schlimm?
摘要
Im Beitrag werden Anregungen vorgestellt, sich dem lebensweltlich relevanten Thema „Auslachen“ im Philosophieunterricht in der Primarstufe auf verschiedene Weisen zu nähern: Anknüpfend an Vorerfahrungen der Kinder werden Möglichkeiten erörtert, das Thema auf sowohl auf eine induktiv-beispielbasierte als auch auf eine deduktiv-abstrakte Art zu erschließen. Die induktiv-beispielbasierte Art greift dabei auf eine autobiografische Schilderung Heines zurück, die deduktiv-abstrakte Art auf Kürzesttexte von Thomas Hobbes und Henri Bergson. Transkribierte Gesprächsprotokolle aus der Unterrichtspraxis zeigen dabei beispielhaft auf, wie Kinder auf die vorgestellten Materialstücke reagieren. Es wird der Versuch unternommen, in der Reflexion dieser Beispiele allgemeine Schlussfolgerungen über das Philosophieren mit Kindern abzuleiten. Ein Ausblick auf Anschlussmöglichkeiten für das weitere Unterrichtsgeschehen runden den Beitrag ab.