Die Frühgeborenenretinopathie (ROP) ist eine seltene Erkrankung, kann jedoch zu einer starken Einschränkung des Sehvermögens bis hin zur Blindheit führen. Frühe Stadien der ROP zeigen häufig eine spontane Regression. Behandlungsbedürftige Stadien müssen durch regelmäßige, systematische Screening-Untersuchungen erkannt werden, damit eine stadiengerechte Behandlung durchgeführt werden kann. Besonders die aggressive ROP (A-ROP) ist dabei aufgrund ihres schnellen Fortschreitens zu ablativen Stadien gefürchtet. Als Behandlungsoptionen stehen derzeit hauptsächlich die Laserkoagulation sowie die Injektion eines Anti-VEGF-Wirkstoffs zur Verfügung. Nach der Therapie mit einer Anti-VEGF-Injektion stellt das Risiko für ein (spätes) Rezidiv Behandler und Eltern oft vor logistische Herausforderungen, weshalb langfristige Nachkontrollen über Monate nach Behandlung bereits im Vorfeld geplant und nach der Anti-VEGF-Therapie konsequent durchgeführt werden müssen.

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Frühgeborenenretinopathie

  • Andreas Stahl,
  • Johanna M. Pfeil

摘要

Die Frühgeborenenretinopathie (ROP) ist eine seltene Erkrankung, kann jedoch zu einer starken Einschränkung des Sehvermögens bis hin zur Blindheit führen. Frühe Stadien der ROP zeigen häufig eine spontane Regression. Behandlungsbedürftige Stadien müssen durch regelmäßige, systematische Screening-Untersuchungen erkannt werden, damit eine stadiengerechte Behandlung durchgeführt werden kann. Besonders die aggressive ROP (A-ROP) ist dabei aufgrund ihres schnellen Fortschreitens zu ablativen Stadien gefürchtet. Als Behandlungsoptionen stehen derzeit hauptsächlich die Laserkoagulation sowie die Injektion eines Anti-VEGF-Wirkstoffs zur Verfügung. Nach der Therapie mit einer Anti-VEGF-Injektion stellt das Risiko für ein (spätes) Rezidiv Behandler und Eltern oft vor logistische Herausforderungen, weshalb langfristige Nachkontrollen über Monate nach Behandlung bereits im Vorfeld geplant und nach der Anti-VEGF-Therapie konsequent durchgeführt werden müssen.