Venöse retinale Gefäßverschlüsse
摘要
Venöse retinale Gefäßverschlüsse sind ein meist multifaktoriell bedingtes, von zugrunde liegenden Risikofaktoren beeinflusstes Geschehen. Neben den ophthalmologischen Basisuntersuchungen gehört daher auch der an der Allgemeinanamnese orientierte Ausschluss systemischer Grunderkrankungen zum diagnostischen Standard. Intravitreale Injektionstherapien zur Therapie des Makulaödems infolge eines Netzhautvenenverschlusses stellen den zentralen Ansatz bei der Behandlung dieses Krankheitsbildes dar, wobei die optische Kohärenztomografie und Biomarker für die Indikationsstellung und Therapiesteuerung eine zentrale Rolle spielen. Dabei ist eine dauerhafte, vollständige Restitution möglich, die eine meist intensive und nach unterschiedlichen Behandlungsalgorithmen durchgeführte Therapie mit intravitrealen VEGF-Inhibitoren oder Steroiden erfordert. Ein Wirkstoffwechsel oder die Kombination von Anti-VEGF-Therapie und Laserkoagulation bieten nach aktueller Datenlage keinen zusätzlichen therapeutischen Nutzen, im Gegensatz zur peripher-panretinalen Laserkoagulation zur Senkung des Risikos neovaskulärer Komplikationen.