Beim Basalzellkarzinom, früher als Basaliom bezeichnet, handelt es sich um das häufigste Tumorleiden hellhäutiger Bevölkerungsgruppen. Im Gegensatz zum malignen Melanom, welches zur Fernmetastasierung neigt, tritt es im weitaus überwiegenden Falle lediglich lokal destruierend auf. Als typischer Alterstumor mit durchschnittlichem Inzidenz-Maximum bei 70 Jahren früher in der Hauptsache mit langjähriger Berufsausübung unter starker UV-Exposition assoziiert, verschiebt sich die Altersprävalenz insbesondere bei Frauen zunehmend zu jüngeren Jahrgängen. Vermutlich zurückzuführen auch auf Schönheitsideale wie gebräunten Hautteint und das Phänomen des Massentourismus, lässt sich das Basalzellkarzinom gerade in westlichen Ländern zunehmend als Wohlstandserkrankung begreifen. Hierbei gilt es jedoch, Risikofaktoren syndromaler Genese, aber auch Immunkomprimierung und Schadstoffexposition nicht unerwähnt zu lassen. Auch wenn die chirurgische Exzision nach wie vor als Goldstandard gilt, kommt im Falle eines ausgedehnten Befundes, insbesondere mit orbitaler Invasion, oder der sehr seltenen Metastasierung dem Wissen über die molekularpathologische Genese des Krankheitsbildes und die sich daraus ergebende Therapieoption mit Biopharmazeutika eine besondere Bedeutung zu. Früh erkannt können eine optimale Therapie und eine ästhetische Rehabilitation erreicht werden. Regelmäßigen Nachkontrollen ist im Hinblick auf Rezidive und den Fakt, dass ein Basalzellkarzinom selten isoliert auftritt, ein hoher Stellenwert zuzuschreiben.

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Basalzellkarzinome der Augenlider

  • Dominik H. Kowanz,
  • Alexander C. Rokohl,
  • Ludwig M. Heindl

摘要

Beim Basalzellkarzinom, früher als Basaliom bezeichnet, handelt es sich um das häufigste Tumorleiden hellhäutiger Bevölkerungsgruppen. Im Gegensatz zum malignen Melanom, welches zur Fernmetastasierung neigt, tritt es im weitaus überwiegenden Falle lediglich lokal destruierend auf. Als typischer Alterstumor mit durchschnittlichem Inzidenz-Maximum bei 70 Jahren früher in der Hauptsache mit langjähriger Berufsausübung unter starker UV-Exposition assoziiert, verschiebt sich die Altersprävalenz insbesondere bei Frauen zunehmend zu jüngeren Jahrgängen. Vermutlich zurückzuführen auch auf Schönheitsideale wie gebräunten Hautteint und das Phänomen des Massentourismus, lässt sich das Basalzellkarzinom gerade in westlichen Ländern zunehmend als Wohlstandserkrankung begreifen. Hierbei gilt es jedoch, Risikofaktoren syndromaler Genese, aber auch Immunkomprimierung und Schadstoffexposition nicht unerwähnt zu lassen. Auch wenn die chirurgische Exzision nach wie vor als Goldstandard gilt, kommt im Falle eines ausgedehnten Befundes, insbesondere mit orbitaler Invasion, oder der sehr seltenen Metastasierung dem Wissen über die molekularpathologische Genese des Krankheitsbildes und die sich daraus ergebende Therapieoption mit Biopharmazeutika eine besondere Bedeutung zu. Früh erkannt können eine optimale Therapie und eine ästhetische Rehabilitation erreicht werden. Regelmäßigen Nachkontrollen ist im Hinblick auf Rezidive und den Fakt, dass ein Basalzellkarzinom selten isoliert auftritt, ein hoher Stellenwert zuzuschreiben.