Perforierende Keratoplastik (PKP): Indikationen, Technik und Nachsorge
摘要
Eine Korneatransplantation bedeutet heutzutage weitaus mehr als den Austausch zweier Kollagenscheibchen. Die Prophylaxe von Komplikationen bei perforierender Keratoplastik (PKP) schließt neben der postoperativen Nachsorge vor allem auch prä- und intraoperative Aspekte mit ein. So gibt es präoperativ schon bestimmte Voraussetzungen für den Therapieerfolg, z. B. qualitätsgesicherte Transplantate aus einer Organkultur. Intraoperative Faktoren, wie z. B. die individuell optimale Transplantatgröße und die Excimerlaser-gestützte Trepanation, haben essenziellen Einfluss auf das Ergebnis. Eine postoperativ umfassende Nachsorge soll Komplikationen möglichst rasch erkennen und eliminieren. Die PKP hat im Jahr 2022 – trotz Siegeszug der DMEK in Deutschland seit 15 Jahren – einen seit 4 Jahren stabilen Anteil von 1/3 und wird ihre Wertigkeit besonders bei durchgreifenden kornealen Pathologien, Infektionen und Keratektasien auf Dauer behalten.