Eine Uveitis im Kindesalter kann alle Segmente der Uvea betreffen und folgt daher auch der Unterscheidung nach dem anatomischen Schwerpunkt in eine anteriore, intermediäre, posteriore oder Panuveitis. Auch infektiöse Ursachen neben seltenen Masquerade-Syndromen sind im Kindesalter eine mögliche Differenzialdiagnose. Am häufigsten tritt die Uveitis im Kindesalter als anteriore Uveitis assoziiert mit einer juvenilen idiopathischen Arthritis auf. Die interdisziplinäre Betreuung ist sowohl für die Diagnostik, Ausschluss einer Assoziation als auch für die Therapie unabdingbar. Jede aktive Uveitis im Kindesalter sollte angemessen behandelt werden, um die Entzündung zu kontrollieren, bestehende Komplikation zu bessern, neue zu verhindern und um damit letztlich die Sehfunktion zu sichern und eine Amblyopie zu vermeiden. Die Therapie wird nach dem anatomischen Schwerpunkt ausgewählt und folgt einer Eskalationsstrategie. Die häufigsten Komplikationen auch im Kindesalter sind eine Katarakt gefolgt von Makulaödem und Sekundärglaukom. Bei der Planung und Durchführung einer Operation muss das Lebensalter in Bezug auf Amblyopie, Akkommodationsverlust und Wundheilung bedacht werden. Die Prognose einer Uveitis im Kindesalter hat sich durch neue Therapieoptionen verbessert, ist aber maßgeblich von der Unterform der Uveitis abhängig.

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Uveitis im Kindesalter

  • Carsten Heinz

摘要

Eine Uveitis im Kindesalter kann alle Segmente der Uvea betreffen und folgt daher auch der Unterscheidung nach dem anatomischen Schwerpunkt in eine anteriore, intermediäre, posteriore oder Panuveitis. Auch infektiöse Ursachen neben seltenen Masquerade-Syndromen sind im Kindesalter eine mögliche Differenzialdiagnose. Am häufigsten tritt die Uveitis im Kindesalter als anteriore Uveitis assoziiert mit einer juvenilen idiopathischen Arthritis auf. Die interdisziplinäre Betreuung ist sowohl für die Diagnostik, Ausschluss einer Assoziation als auch für die Therapie unabdingbar. Jede aktive Uveitis im Kindesalter sollte angemessen behandelt werden, um die Entzündung zu kontrollieren, bestehende Komplikation zu bessern, neue zu verhindern und um damit letztlich die Sehfunktion zu sichern und eine Amblyopie zu vermeiden. Die Therapie wird nach dem anatomischen Schwerpunkt ausgewählt und folgt einer Eskalationsstrategie. Die häufigsten Komplikationen auch im Kindesalter sind eine Katarakt gefolgt von Makulaödem und Sekundärglaukom. Bei der Planung und Durchführung einer Operation muss das Lebensalter in Bezug auf Amblyopie, Akkommodationsverlust und Wundheilung bedacht werden. Die Prognose einer Uveitis im Kindesalter hat sich durch neue Therapieoptionen verbessert, ist aber maßgeblich von der Unterform der Uveitis abhängig.