Bronchiolitis obliterans
摘要
Die Bronchiolitis obliterans (BO) zeichnet sich histologisch durch eine diffuse, regional heterogen verteilte, irreversible, fibrinöse Obliteration der terminalen Bronchien und Bronchiolen aus und wird durch einen pathologischen Reparaturmechanismus infolge eines inflammatorischen Prozesses mit Schädigung der auskleidenden Epithelzellen im Bereich der kleinen Atemwege hervorgerufen. Das Interstitium sowie die Alveolen sind dabei nicht betroffen (Kurland und Michelson 2005). Als Sonderform der PIBO ist das Swyer-James- bzw. McLeod-Syndrom zu nennen, bei dem überwiegend nur eine Lunge betroffen ist und das daher auch als Syndrom der einseitig hellen Lunge bezeichnet wird. Ob die oben genannten Formen identische Krankheitsbilder darstellen oder lediglich klinisch, radiologisch und histologisch ähnliche Befunde unterschiedlicher pathophysiologischer Prozesse darstellten, ist unklar, auch wenn letzteres als wahrscheinlich gilt.