错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Bronchopulmonale Dysplasie (BPD)

  • Tobias Ankermann,
  • Ann Carolin Longardt

摘要

Die 1967 von Northway et al. erstbeschriebene bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist eine in der Perinatalphase beginnende mit Frühgeburtlichkeit assoziierte chronische Lungenerkrankung (Northway et al. 1967). Ursache der BPD ist neben einer genetischen Suszeptibilität eine komplexe Interaktion der Unreife und exogenen perinatalen Faktoren. Pathophysiologisch liegen der BPD als Folge der im Vordergrund stehenden Störung der Lungenentwicklung, des Surfactantmangels (mit konsekutivem Atemnotsyndrom), der Einfluss sekundärer Noxen wie Infektionen (Chorioamnionitis, postnatale Pneumonie), Beatmung und Sauerstofftoxizität eine Verringerung der alveolaren Oberfläche, emphysematöse Veränderungen, eine Verdickung der Alveolarmembran (Fibrose) und Veränderungen der pulmonalen Gefäßarchitektur zugrunde (Übersicht bei Thébaud et al. 2019). Bei sehr kleinen Frühgeborenen (< 28 SSW) liegt die Inzidenz der BPD je nach Zentrum, Definition und untersuchter Population zwischen 20–75 % (Thébaud et al. 2019). Sauerstoffbedarf bei Entlassung, also eine klinisch mittelschwere und schwere BPD (eTab 17.1), tritt in Deutschland bei bis zu 20 % der Kinder an der Grenze zur Lebensfähigkeit (23.–24. SSW), bei Geburt jenseits von 28. SSW aber sehr selten auf (Göpel und Herting 2010).