Metakognition und formatives Feedback beim interprofessionellen Lehren und Lernen – eine klärende Übersicht
摘要
Selbst lebenslang zu lernen und andere auszubilden, sind zentrale professionelle Aktivitäten in allen Gesundheitsberufen. Lernen, um Diskrepanzen zwischen Handlungsergebnis und Leistungsstandard zu reduzieren, bedeutet Beschäftigung mit Misserfolg, was Lernende und Lehrende gleichermaßen emotional fordert. Metakognitionen und formatives Feedback unterstützen Lernende, Misserfolge und Erfolge konstruktiv zu nutzen, wenn im Dialog vor allem die Handlungsausführung reflektiert wird, die Reflexion persönlicher Werte und Bedürfnisse aber dem Lernenden vorbehalten bleibt. Voraussetzung dafür ist eine Übereinkunft bezüglich Leistungsstandards und, im interprofessionellen Kontext, die Definition professionsspezifischer Handlungsspielräume zur Kontrolle professionsbedingter Machtdynamik. Ein effektiver Feedbackdialog lädt Lernende zum Verbalisieren von Metakognitionen ein und lenkt die Aufmerksamkeit der Lernenden auf konkrete Aspekte der Handlungsausführung und mögliche Handlungsalternativen.