Atmung, spezielle Messverfahren im Schlaf
摘要
Die Atmungsmessung ist unverzichtbarer Bestandteil jeder Kardiorespiratorischen Polysomnographie. Aufwendigen und belastenden Messverfahren, wie sie zu einer quantitativen Charakterisierung der Atmung im Schlaf erforderlich sind, sind in der klinischen Routinediagnostik Grenzen gesetzt, da die Messtechnik Atmung und Schlaf beeinträchtigt und zu vermehrten Weckreaktionen führt. Für wissenschaftliche Untersuchungen oder Vergleichsstudien sind solche Verfahren dennoch unumgänglich. Quantitativ exakte Messungen des Atemflusses und der Atemanstrengung sind mithilfe der Pneumotachometrie beziehungsweise der Ösophagusdruckmessung möglich. Auch bei spezifischen klinischen Fragestellungen können spezielle Messungen erforderlich sein. Zur Charakterisierung von Hypoventilationsstörungen haben sich kontinuierliche, semiquantitative Blutgasmessungen wie die transkutane Messung der Blutgase oder die Messung des endexspiratorischen COPartialdrucks bewährt. Die Kollapsibilität der oberen Atemwege lässt sich über eine Bestimmung des kritischen Verschlussdrucks (Pcrit) quantifizieren