Unter den Begriff Essstörungen fallen vor allem die Anorexie und Bulimie. Bei beiden Erkrankungen liegt eine Körperschemastörung vor, bei der sich Betroffene für zu dick oder übergewichtig halten. Bei der Anorexie nehmen die Betroffenen absichtlich stark ab, meistens durch Fasten und übermäßige körperliche Betätigung. Bei der Bulimie kommt es zu Essattacken mit anschließendem selbstinduzierten Erbrechen. Aufgrund der Mangelernährung bzw. des chaotischen Essverhaltens kann es zu ernsthaften organmedizinischen Komplikationen kommen, zum Teil mit lebensbedrohlichem Verlauf. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um Störungen, die in erster Linie Frauen betreffen. Die Erkrankungen treten ab der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter am häufigsten auf. In Bezug auf den Schlaf sind Essstörungen häufig mit einer Insomniesymptomatik assoziiert.

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Essstörungen

  • Kai Spiegelhalder,
  • Dieter Riemann

摘要

Unter den Begriff Essstörungen fallen vor allem die Anorexie und Bulimie. Bei beiden Erkrankungen liegt eine Körperschemastörung vor, bei der sich Betroffene für zu dick oder übergewichtig halten. Bei der Anorexie nehmen die Betroffenen absichtlich stark ab, meistens durch Fasten und übermäßige körperliche Betätigung. Bei der Bulimie kommt es zu Essattacken mit anschließendem selbstinduzierten Erbrechen. Aufgrund der Mangelernährung bzw. des chaotischen Essverhaltens kann es zu ernsthaften organmedizinischen Komplikationen kommen, zum Teil mit lebensbedrohlichem Verlauf. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um Störungen, die in erster Linie Frauen betreffen. Die Erkrankungen treten ab der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter am häufigsten auf. In Bezug auf den Schlaf sind Essstörungen häufig mit einer Insomniesymptomatik assoziiert.