Das Motiv Fee hat folkloristische Wurzeln, die bis in die Antike zurückreichen; als literarische Figur tritt die Fee erstmals im 12. Jahrhundert auf. Während in Mittelalter und früher Neuzeit noch gegensätzliche Feen-Inszenierungen parallel zueinander existierten, dominiert seit der Industrialisierung eine gezähmte, diminutive, geflügelte, kinder- und naturliebende Fee. Diese Inszenierung des Motivs prägte auch gerade die Kinder- und Jugendliteratur, in der Feen heute in erster Linie als Beschützer:innen von Natur und Tieren oder als magische Spielgefährt:innen von Kindern auftreten.

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Fee

  • Dana Steglich

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Das Motiv Fee hat folkloristische Wurzeln, die bis in die Antike zurückreichen; als literarische Figur tritt die Fee erstmals im 12. Jahrhundert auf. Während in Mittelalter und früher Neuzeit noch gegensätzliche Feen-Inszenierungen parallel zueinander existierten, dominiert seit der Industrialisierung eine gezähmte, diminutive, geflügelte, kinder- und naturliebende Fee. Diese Inszenierung des Motivs prägte auch gerade die Kinder- und Jugendliteratur, in der Feen heute in erster Linie als Beschützer:innen von Natur und Tieren oder als magische Spielgefährt:innen von Kindern auftreten.