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Prinzipien der Chirurgie bei M. Crohn mit Dünndarmbefall

  • Benjamin Weixler

摘要

Beim Morbus Crohn sollen Darmresektionen so sparsam wie möglich durchgeführt werden. Der makroskopisch entzündungsfreie Abstand zur Resektionsgrenze sollte 2 cm betragen. Neueste Daten lassen darauf schließen, dass dem mesenterialen Fettgewebe eine Rolle bei der Unterhaltung der Entzündungsreaktion zukommt, doch scheinen mikroskopische Crohn-Läsionen für das Ausmaß der Resektion nicht von Bedeutung zu sein. Wiederholte ausgedehnte Dünndarmresektionen können zu einem Kurzdarmsyndrom führen, weswegen darmsparende Strikturoplastiken gegenüber Resektionen möglichst zu bevorzugen sind. Bei Anastomosen in makroskopisch entzündetem Gebiet ist aufgrund der Insuffizienzgefährdung ein doppelläufiges Schutzstoma kritisch zu erwägen. Intraoperativ sollte stets der ganze Darm durchgemustert werden, v. a. auch bei der Resektion von Konglomerattumoren. Hier muss vor Festlegung der definitiven Resektionsgrenzen der gesamte Darm voneinander separiert werden, um zu vermeiden, dass zu lange Darmsegmente reseziert werden.