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Prävention von Rückenschmerzen im Spitzensport

  • Robin Schäfer,
  • Daniela Fett,
  • Katharina Trompeter,
  • Petra Platen

摘要

Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern. Präventive Maßnahmen lassen sich nach dem Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden, der primären, der sekundären oder der tertiären Prävention zuordnen (Bundesministerium für Gesundheit 2022). Die primäre Prävention im Kontext dieses Artikels zielt darauf ab, die Entstehung von Rückenschmerzen zu verhindern. Primärprävention von Rückenschmerz erscheint nur sehr schwer umzusetzen, da bereits im ganz jungen Alter ein hoher Anteil von Kindern über Rückenschmerzen klagt und der Anteil von Erwachsenen, die bisher noch nie Rückenschmerzen hatten, sehr gering ist. Die sekundäre Prävention ist allgemein auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet. Im Kontext von Rückenschmerzen sollen diese oder deren Ursachen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkannt werden, um so eine frühzeitige Therapie einleiten zu können. Eine eindeutige Abgrenzung von primärer und sekundärer Prävention ist nicht immer möglich. Die tertiäre Prävention im Kontext von Rückenschmerzen hat das Ziel, Folgen der Rückenschmerzen zu mildern, einen Rückfall zu vermeiden und die Verschlimmerung bzw. Chronifizierung der Rückenschmerzen zu verhindern. Die tertiäre Prävention ist weitgehend identisch mit der medizinischen Rehabilitation. Aufgrund der fehlenden Studien zur Primärprävention werden in diesem Kapitel alle Formen der Prävention mit unterschiedlichen Anteilen inkludiert.