Muskuläre und neuronale Anpassung an Training
摘要
Körperliches Training führt auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen des neuromuskulären Systems zu Anpassungserscheinungen, die dessen funktionelle Kapazität nachhaltig beeinflussen. Skelettale Muskeln zeigen je nach mechanisch-metabolischer Beanspruchung eine Zunahme des physiologischen Querschnitts, basierend auf der Hypertrophie der konstituierenden Muskelfasern, Veränderungen der Faserlängen, Verschiebungen im Muskelfaserspektrum, Modifikationen der intrinsischen Kontraktionseigenschaften und des Metabolismus. Das Nervensystem ermöglicht durch Veränderungen des synaptischen Inputs und der Effizienz synaptischer Übertragung im Bereich des Motorkortex, Hirnstammes und Rückenmarks eine verbesserte intra- und intermuskuläre Koordination. Im Bereich des Rückentrainings gilt gerätegestütztes Krafttraining als effektive Maßnahme zur Konditionierung der Rumpfmuskulatur, während Perturbations- und Stabilisationstraining die neuromuskuläre Kontrolle zur Stabilisation der Wirbelsäule verbessern.