Eine verbesserte Bewertung räumlicher Lagen im LandmanagementLandmanagement ist sowohl Handlungsmotiv als auch Anreiz für eine gezieltere Abstimmung konkurrierender Flächennutzungen sowie eine nachhaltigere Steuerung von Flächenentwicklungen unter Beachtung der Qualität und des Werts der Ressource Boden. Das FlächenmanagementFlächenmanagement gewinnt durch zusätzliche Informationen zu räumlichen Lagen an Aussagekraft und Steuerungsvermögen. Neue Erkenntnisse resultieren dabei aus der Operationalisierung räumlicher Lagen anhand mathematisch-statistischer Berechnungen im Rahmen von Strukturgleichungsmodellierungen unter Einbeziehung des Bodenrichtwerts. Im Beitrag wird die Methodik schrittweise vorgestellt und im Weiteren am Beispiel der Stadt Dresden zur Anwendung gebracht. Es wird deutlich, dass Flächen existieren, bei denen eine Diskrepanz zwischen objektiviert abgeleiteter Lage und der Höhe des Bodenrichtwerts besteht. Der Stadtplanung und Stadtentwicklung können zudem konkrete Hinweise gegeben werden, welche Flächen in der Stadt zum einen durch eine günstige Kombination von einzelnen Lage-Indikatoren stark nachgefragt werden. Zum anderen kann aufgezeigt werden, welche Flächen durch eine ungünstige Kombination von einzelnen Lage-Indikatoren priorisiert durch Maßnahmen der Entwicklung oder Verbesserung in den Fokus genommen werden sollten.

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Lage? Lage. Lage! – Weiterentwicklung der Operationalisierung räumlicher Lagen im Landmanagement

  • Andreas Ortner,
  • Matthias Soot,
  • Nadja Krause,
  • Alexandra Weitkamp

摘要

Eine verbesserte Bewertung räumlicher Lagen im LandmanagementLandmanagement ist sowohl Handlungsmotiv als auch Anreiz für eine gezieltere Abstimmung konkurrierender Flächennutzungen sowie eine nachhaltigere Steuerung von Flächenentwicklungen unter Beachtung der Qualität und des Werts der Ressource Boden. Das FlächenmanagementFlächenmanagement gewinnt durch zusätzliche Informationen zu räumlichen Lagen an Aussagekraft und Steuerungsvermögen. Neue Erkenntnisse resultieren dabei aus der Operationalisierung räumlicher Lagen anhand mathematisch-statistischer Berechnungen im Rahmen von Strukturgleichungsmodellierungen unter Einbeziehung des Bodenrichtwerts. Im Beitrag wird die Methodik schrittweise vorgestellt und im Weiteren am Beispiel der Stadt Dresden zur Anwendung gebracht. Es wird deutlich, dass Flächen existieren, bei denen eine Diskrepanz zwischen objektiviert abgeleiteter Lage und der Höhe des Bodenrichtwerts besteht. Der Stadtplanung und Stadtentwicklung können zudem konkrete Hinweise gegeben werden, welche Flächen in der Stadt zum einen durch eine günstige Kombination von einzelnen Lage-Indikatoren stark nachgefragt werden. Zum anderen kann aufgezeigt werden, welche Flächen durch eine ungünstige Kombination von einzelnen Lage-Indikatoren priorisiert durch Maßnahmen der Entwicklung oder Verbesserung in den Fokus genommen werden sollten.