BK 11 – Erkrankungen durch Metalle oder Metalloide
摘要
In diesem Beitrag werden die Gesundheitsschäden behandelt, die durch Metalle, Metalloide verursacht werden und in der Liste der Berufskrankheiten veröffentlicht wurden. Bei dieser Gruppe der Berufskrankheiten handelt es sich im Wesentlichen um akute oder chronische Vergiftungen durch Auswirkungen von körperfremden Substanzen oder deren Metabolite auf Organgewebe und physiologisch-biochemische Funktionsablaufe (exogene Intoxikation). Die meisten Vergiftungen sind dosisabhängig. Die Dosis hängt von der Konzentration über die Zeit ab. Der Verordnungsgeber hat aus diesem Grund in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) definiert. Der AGW (bis 2005 MAK – Maximale Arbeitsplatzkonzentration) ist als Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum definiert. Er gibt an, bis zu welcher Konzentration eines Stoffs akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Beschäftigten im Allgemeinen nicht zu erwarten sind. Die akute Vergiftung führt meist zu akut auftretenden Krankheitserscheinungen und ist damit klinisch meist offensichtlicher als die chronische, über einen langen Zeitraum einwirkende Dosis schädlicher Substanzen, die zudem häufig zu unspezifischen Krankheitserscheinungen führen kann.