Die Erkrankungen der thorakalen und thorakoabdominellen Aorta umfassen das Aortenaneurysma, traumatische Verletzungen sowie die akuten Aortensyndrome mit Dissektion, penetrierendem aortalem Ulkus (PAU) und intramuralem Hämatom (IMH) sowie deren chronische Spätfolgen. Mit einer kombinierten Inzidenz von 1–4/100.000 stellen sie eine seltene Entität innerhalb der aortalen Erkrankungen, insbesondere der aortalen Notfälle dar – aufgrund Ihrer Beziehung zum Aortenbogen und dem viszeralen Aortensegment bedarf die Behandlung einer interdisziplinären Abstimmung zwischen Gefäßchirurgie, Radiologie, Kardiochirurgie und Anästhesie. Neben der Ruptur und der Malperfusion als Notfallindikation, existieren häufig dringliche Behandlungsindikationen aufgrund von therapierefraktärem Hypertonus oder infektiösem Geschehen. Hier, genau wie bei der elektiven Versorgung, stellt die endovaskuläre Versorgung mittlerweile den absoluten Goldstandard dar und unterstreicht den Versorgungsauftrag in einem Zentrum der Maximalversorgung.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Klinisches Bild, diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Erkrankungen der thorakalen oder thorakoabdominellen Aorta

  • Albert Busch,
  • Stefan Ludwig,
  • Christian Reeps

摘要

Die Erkrankungen der thorakalen und thorakoabdominellen Aorta umfassen das Aortenaneurysma, traumatische Verletzungen sowie die akuten Aortensyndrome mit Dissektion, penetrierendem aortalem Ulkus (PAU) und intramuralem Hämatom (IMH) sowie deren chronische Spätfolgen. Mit einer kombinierten Inzidenz von 1–4/100.000 stellen sie eine seltene Entität innerhalb der aortalen Erkrankungen, insbesondere der aortalen Notfälle dar – aufgrund Ihrer Beziehung zum Aortenbogen und dem viszeralen Aortensegment bedarf die Behandlung einer interdisziplinären Abstimmung zwischen Gefäßchirurgie, Radiologie, Kardiochirurgie und Anästhesie. Neben der Ruptur und der Malperfusion als Notfallindikation, existieren häufig dringliche Behandlungsindikationen aufgrund von therapierefraktärem Hypertonus oder infektiösem Geschehen. Hier, genau wie bei der elektiven Versorgung, stellt die endovaskuläre Versorgung mittlerweile den absoluten Goldstandard dar und unterstreicht den Versorgungsauftrag in einem Zentrum der Maximalversorgung.