Anästhesie und Sedierung
摘要
Das Hinzuziehen des Anästhesisten für eine Angiografie wird notwendig bei lange dauernden und schmerzhaften Eingriffen und wenn Patienten aufgrund psychischer oder somatischer Erkrankungen die Intervention nicht kooperativ bzw. ruhig tolerieren können. In der Regel ist eine Sedierung das geeignete Verfahren, um die häufig multimorbiden Patienten bei möglichst geringem Risiko zu versorgen. Zum Erreichen und Aufrechterhalten des erforderlichen Sedierungsstadiums werden repetitiv oder kontinuierlich Hypnotika und/oder Opioide appliziert. Um respiratorische Komplikationen oder eine hämodynamische Instabilität frühzeitig erkennen und behandeln zu können, ist ein Standardmonitoring gemäß den Leitlinien der ASA zu fordern, die Verwendung der Kapnografie wird dabei stark empfohlen. Hat der Patient keine gravierenden Risikofaktoren, kann eine moderate Sedierung bei Erfüllung struktureller Voraussetzungen und entsprechender Qualifikation auch durch Nicht-Anästhesisten durchgeführt werden.