Beckenvenenthrombose
摘要
Je nach Lokalisation und Ausdehnung der tiefen Beinvenenthrombose entwickeln 20–83 % der Patienten ein postthrombotisches Syndrom (PTS) trotz optimaler Antikoagulation. Das PTS kann dabei als okklusives PTS, refluxives PTS oder als Kombination beider Varianten auftreten. Die unzureichende Rekanalisation der okkludierten Venenstrombahn führt zu einer persistierenden, hämodynamisch relevanten Ausstromobstruktion mit sekundärer Klappeninsuffizienz der Leit- und Stammvenen der betroffenen unteren Extremität. Die klinischen Symptome reichen von der venösen Claudicatio bis hin zur venösen Ulzeration. Die endovaskuläre Therapie von akuten iliofemoralen Thrombosen wird in nationalen und internationalen Leitlinien bei jungen Patienten zur Vermeidung eines postthrombotischen Syndroms empfohlen. Zur Therapie stehen die endovaskuläre lokale Lysetherapie sowie pharmakomechanische oder rein mechanisch durchgeführte Techniken zur Verfügung.