Klinisches Bild und diagnostisches Vorgehen bei venösen Thrombosen der unteren Extremitäten
摘要
Thrombosen manifestieren sich meist als schmerzhafte Beinschwellung, können aber auch klinisch stumm ablaufen. Der Verdacht auf das Vorliegen einer Thrombose generiert sich aus Symptomatik, Anamnese zu potenziellen Risikofaktoren und klinischer Untersuchung. Der Risikofaktorenanamnese kommt dabei große Bedeutung zu, da sowohl Patienten-eigene (dispositionelle) Risikofaktoren als auch äußere Einflüsse (expositionelle Risikofaktoren) die Therapie der Thrombose erheblich beeinflussen. Besteht ein starker Verdacht auf das Vorliegen einer Thrombose, soll dieser unmittelbar mittels kompletter Kompressionssonografie abgeklärt werden. Liegt hingegen eine nur geringe klinische Wahrscheinlichkeit vor, hilft die Bestimmung der D-Dimere bei der Entscheidung für oder gegen eine sonografische Diagnostik. Ist eine komplette Kompressionssonografie nicht unmittelbar verfügbar, kann die 2-Punkt-Sonografie in Kombination mit klinischer Wahrscheinlichkeit und D-Dimer zur diagnostischen Sicherheit im Akutfall beitragen.