Thrombangiitis obliterans
摘要
Bei der Thrombangiitis obliterans handelt es sich um eine bisher nicht ausreichend verstandene, weltweit vorkommende Erkrankung unbekannter Ätiologie mit regionalen Besonderheiten. Sie weist eine sehr enge Korrelation zu einem Tabakkonsum und zum sozioökonomischen Status der Erkrankten auf. Klinische Kennzeichen sind das Auftreten in jüngerem Lebensalter bei eher niedrigem sozioökonomischen Status, ein Überwiegen des männlichen Geschlechtes, der bevorzugte distal-symmetrische Extremitätenarterienbefall, das begleitende Auftreten von Thrombophlebitiden vom Saltans- oder Migrans-Typ sowie eines Raynaud-Phänomens. Die Gefäßverschlüsse werden durch mononukleär zellreiche Thromben auf inflammatorischer Grundlage hervorgerufen. Therapeutisch kommt in erster Linie eine Raucherentwöhnung sowie Iloprost und eine adäquate Schmerzbehandlung zum Einsatz. Revaskularisationsmaßnahmen sind wegen fehlender Empfängergefäße nur selten möglich. Die systemische Prognose der Patienten ist nicht eingeschränkt, die Amputationsrate nach wie vor sehr hoch.