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Zementgebundene Rohre – Qualitätsmanagement, Prüfverfahren, Qualitätssicherung, Kennzeichnung

  • Karsten Körkemeyer

摘要

Bei Rohren und Schächten aus Beton handelt es sich um in europäischen und nationalen Normen geregelte Produkte. Die wesentlichen Eigenschaften des Betons und der Ausgangsstoffe, die Produktabmessungen und zulässige Maßabweichungen sowie die Bemessung der Produkte sind Gegenstand europäischer harmonisierter Normen. Für Druckrohre gelten die DIN EN 639 bis DIN EN 642. Für planmäßig drucklos betriebene Rohre und Schächte aus Beton sind zusätzlich zu den harmonisierten Normen DIN EN 1916 und 1917 nationale Ergänzungsnormen DIN V 1201 und DIN 4034-1 entwickelt worden, um das bislang in Deutschland übliche Qualitäts- und Sicherheitsniveau weiterhin zu erhalten. Hierbei wird in der DIN V 1201 bzw. DIN 4034-1 zwischen den Typen 0, 1 und 2 unterschieden. Typ 0 betrifft ausschließlich Rohre und Bauteile aus in Deutschland kaum eingesetztem Stahlfaserbeton nach den europäischen Normen. Rohre und Bauteile aus Beton, Stahlbeton und Stahlfaserbeton vom Typ 1 und 2 erfüllen zusätzliche Anforderungen gemäß den nationalen Ergänzungsnormen. Produkte des Typs 2 sind darüber hinaus für den Einsatz unter Umgebungsbedingungen XA 2 geeignet. Wesentliches Element zur Beurteilung der Konformität bzw. Sicherung der Produktqualität aller Produkte vom Typ 2 ist die Kombination aus Eigen- und Fremdüberwachung. Im Rahmen der Fremdüberwachung werden die Eigenüberwachungsprotokolle überprüft und ergänzende Prüfungen an Produkten vorgenommen. Auch die Überprüfung der werkseigenen Prüfeinrichtungen ist Gegenstand der Fremdüberwachung.