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Demenz

  • Hans Förstl

摘要

Demenz bedeutet den Verlust geistiger Fähigkeiten von solcher Ausprägung, dass der Alltag nicht mehr wie gewohnt bewältigt werden kann. Vorstufen können sein: eine frühzeitig entdeckte, potenziell zur Demenz führende Grunderkrankung; eine subjektive Leistungsminderung noch ohne eindeutig objektivierbare kognitive oder biologische Veränderungen; eine leichte kognitive Beeinträchtigung mit geringgradigen, aber bereits messbaren Defiziten. Wird Unterstützung bei anspruchsvollen Aufgaben benötigt (Bankgeschäfte etc.) ist das Stadium der leichten Demenz erreicht; von einer mittelschweren Demenz spricht man, wenn aufgrund der kognitiven Defizite für einige Stunden am Tag auch bei einfacheren Tätigkeiten Hilfe notwendig wird (Einkaufen, Kochen, Hygiene etc.). Bei einer schweren Demenz ist der Betroffene auch in einfachen Belangen auf Hilfe angewiesen. Nicht alle Patienten durchlaufen alle Stadien einer Demenz. Das Demenzsyndrom ist heute weit gefasst und beinhaltet auch reversible Verläufe. Es muss aber abgegrenzt werden von einer vorbestehenden Intelligenzminderung oder einem Verwirrtheitszustand (Delir), bei dem eine Störung des Kurzzeitgedächtnisses im Sekundenbereich vorliegt.