Verschiedene systemisch wirksame Zytostatika haben in tierexperimentellen Studien gezeigt, dass sie einen schädigenden Einfluss auf den Embryo bzw. den Fötus als auch auf die Keimzellen der Eltern haben können. Die Schädigung in der Embryonal- bzw. Fetalzeit wird als Teratogenität bezeichnet, wohingegen die Schädigung der Keimzellen der Elternteile als Mutagenität bezeichnet wird. Diese Genschädigungen können sowohl dominant als auch rezessiv weitervererbt werden. Mit dem zunehmenden Einsatz zytostatischer Therapie in den letzten Jahrzehnten bei jungen Menschen im oder vor dem fortpflanzungsfähigen Alter werden die Fragen nach dem potenziellen teratogenen bzw. mutagenen Potenzial zunehmend relevanter.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Teratogenität und Mutagenität

  • Fabian Meinert

摘要

Verschiedene systemisch wirksame Zytostatika haben in tierexperimentellen Studien gezeigt, dass sie einen schädigenden Einfluss auf den Embryo bzw. den Fötus als auch auf die Keimzellen der Eltern haben können. Die Schädigung in der Embryonal- bzw. Fetalzeit wird als Teratogenität bezeichnet, wohingegen die Schädigung der Keimzellen der Elternteile als Mutagenität bezeichnet wird. Diese Genschädigungen können sowohl dominant als auch rezessiv weitervererbt werden. Mit dem zunehmenden Einsatz zytostatischer Therapie in den letzten Jahrzehnten bei jungen Menschen im oder vor dem fortpflanzungsfähigen Alter werden die Fragen nach dem potenziellen teratogenen bzw. mutagenen Potenzial zunehmend relevanter.