An der Schnittstelle von Familien- und Wissenssoziologie sowie einer feministisch orientierten Sozialforschung hat diese Arbeit das Ziel, Interdependenzen von sozialen Praktiken, Wissen, Macht, Geschlechterbeziehungen und Recht tiefgehend erfassen und verstehen zu können. Daher sehe ich diese Forschung notwendigerweise im interpretativen Paradigma verortet und gehe davon aus, dass die soziale Wirklichkeit sozial konstruiert ist, also nicht ‚an sich‘ existiert. Individuelle und kollektive Akteur*innen – entsprechend auch Forschende selbst – stellen Wirklichkeit durch ständige Situationsdefinition und -interpretation aktiv her und erlangen erst durch diese Deutungsarbeit Zugang zu eben dieser Wirklichkeit.

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„Auseinandersetzung mit Diskursen und Praktiken zum Thema machen“ – die Entwicklung des theoretischen und methodologischen Zugangs und der methodischen Umsetzung

  • Marlies Zuccato-Doutlik

摘要

An der Schnittstelle von Familien- und Wissenssoziologie sowie einer feministisch orientierten Sozialforschung hat diese Arbeit das Ziel, Interdependenzen von sozialen Praktiken, Wissen, Macht, Geschlechterbeziehungen und Recht tiefgehend erfassen und verstehen zu können. Daher sehe ich diese Forschung notwendigerweise im interpretativen Paradigma verortet und gehe davon aus, dass die soziale Wirklichkeit sozial konstruiert ist, also nicht ‚an sich‘ existiert. Individuelle und kollektive Akteur*innen – entsprechend auch Forschende selbst – stellen Wirklichkeit durch ständige Situationsdefinition und -interpretation aktiv her und erlangen erst durch diese Deutungsarbeit Zugang zu eben dieser Wirklichkeit.