Digitale Technologien können positive Effekte auf das Wohlbefinden von Angestellten haben, jedoch treten auch in Zeiten der Digitalisierung oftmals neue Formen von Arbeitsstress auf, die sich kontraproduktiv auf die Gesundheit der Belegschaft auswirken und eine Zunahme an psychischen und physischen Erkrankungen im Arbeitsalltag nach sich ziehen können (Dragano et al., 2021, S. 1118). Die daraus resultierende Abnahme der allgemeinen Mitarbeitendengesundheit spiegelt sich unter anderem durch einen starken Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage von durchschnittlich 12,9 Fehltagen je Versicherungsjahr im Jahr 2000 auf 19,1 Fehltage im Jahr 2024 wider (Techniker Krankenkasse, 2025, S. 11), wodurch sich Unternehmen mit einer Zunahme der Krankheitskosten je ArbeitnehmerIn konfrontiert sehen. Infolgedessen rückt der Stellenwert von gesunden und leistungsfähigen Angestellten vermehrt in den Mittelpunkt, da es gilt, die krankheitsbedingten Fehlzeiten zu reduzieren, das Leistungspotenzial und die Motivation der MitarbeiterInnen zu optimieren sowie insgesamt eine allgemein stärkere Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens zu garantieren (Kaminski, 2013, S. 29; Petzi & Kawinkel, 2016, S. 9; Habermann-Horstmeier, 2019, S. 52).

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Problemstellung

  • Alexander Wieser

摘要

Digitale Technologien können positive Effekte auf das Wohlbefinden von Angestellten haben, jedoch treten auch in Zeiten der Digitalisierung oftmals neue Formen von Arbeitsstress auf, die sich kontraproduktiv auf die Gesundheit der Belegschaft auswirken und eine Zunahme an psychischen und physischen Erkrankungen im Arbeitsalltag nach sich ziehen können (Dragano et al., 2021, S. 1118). Die daraus resultierende Abnahme der allgemeinen Mitarbeitendengesundheit spiegelt sich unter anderem durch einen starken Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage von durchschnittlich 12,9 Fehltagen je Versicherungsjahr im Jahr 2000 auf 19,1 Fehltage im Jahr 2024 wider (Techniker Krankenkasse, 2025, S. 11), wodurch sich Unternehmen mit einer Zunahme der Krankheitskosten je ArbeitnehmerIn konfrontiert sehen. Infolgedessen rückt der Stellenwert von gesunden und leistungsfähigen Angestellten vermehrt in den Mittelpunkt, da es gilt, die krankheitsbedingten Fehlzeiten zu reduzieren, das Leistungspotenzial und die Motivation der MitarbeiterInnen zu optimieren sowie insgesamt eine allgemein stärkere Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens zu garantieren (Kaminski, 2013, S. 29; Petzi & Kawinkel, 2016, S. 9; Habermann-Horstmeier, 2019, S. 52).