AR-Filter gewinnen durch alltägliche Gewohnheiten, Verhaltensmuster, Plattformdynamiken wie Instagram und TikTok sowie den Einfluss von Social-Media-Influencern und globalen Trends zunehmend an Bedeutung. Jugendliche nutzen sie primär für Unterhaltung, Spaß, kreativen Ausdruck, Selbstdarstellung und soziale Interaktionen – oft im privaten Rahmen zur Experimentierfreude, weniger für öffentliche Präsentation. Sie verbreiten Inhalte unter Gleichaltrigen, initiieren Kontakte und spielen mit humorvollen, spielerischen oder auffälligen Effekten, während Verschönerungsfilter Schönheitsideale konstruieren. Die Motive reichen von Langeweilebekämpfung über Neugier und Gruppendynamik bis hin zu Anerkennungssuche, wobei Vorteile wie Selbstentdeckung, Erleichterung und Zugehörigkeitsgefühl überwiegen, aber negative Aspekte wie Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen oder sozialer Druck auftreten. Wohlbefinden wird ambivalent beeinflusst: Filter fördern Lebenszufriedenheit, Selbstwert und Beziehungen durch kreative Freiheit, können aber Identitätskrisen, soziale Vergleiche und Gruppendruck verstärken. Transparenz und standardisierte Kennzeichnungen sichern authentische Selbstdarstellung und Medienkompetenz.

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Qualitative Studie – Experteninterviews

  • Sonia Maloş

摘要

AR-Filter gewinnen durch alltägliche Gewohnheiten, Verhaltensmuster, Plattformdynamiken wie Instagram und TikTok sowie den Einfluss von Social-Media-Influencern und globalen Trends zunehmend an Bedeutung. Jugendliche nutzen sie primär für Unterhaltung, Spaß, kreativen Ausdruck, Selbstdarstellung und soziale Interaktionen – oft im privaten Rahmen zur Experimentierfreude, weniger für öffentliche Präsentation. Sie verbreiten Inhalte unter Gleichaltrigen, initiieren Kontakte und spielen mit humorvollen, spielerischen oder auffälligen Effekten, während Verschönerungsfilter Schönheitsideale konstruieren. Die Motive reichen von Langeweilebekämpfung über Neugier und Gruppendynamik bis hin zu Anerkennungssuche, wobei Vorteile wie Selbstentdeckung, Erleichterung und Zugehörigkeitsgefühl überwiegen, aber negative Aspekte wie Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen oder sozialer Druck auftreten. Wohlbefinden wird ambivalent beeinflusst: Filter fördern Lebenszufriedenheit, Selbstwert und Beziehungen durch kreative Freiheit, können aber Identitätskrisen, soziale Vergleiche und Gruppendruck verstärken. Transparenz und standardisierte Kennzeichnungen sichern authentische Selbstdarstellung und Medienkompetenz.