Die Einteilung der Welt in eine Vielzahl von Territorialstaaten erscheint vielen heute als Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht. In großen Phasen der Geschichte gab es Völkerschaften, die sich eher als Personenverband betrachtet haben und kein ausgeprägtes, an Grenzen orientiertes Territorialverständnis besaßen. Das Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen: Wieso hat sich der Territorialstaat als Ordnungsprinzip staatlicher Ordnung durchgesetzt? Wie groß sollte der optimale Rechtsraum sein? Inwiefern hilft eine gemeinsame Leitkultur, die Kosten des Managements des Rechtsraums niedrig zu halten? Was ist, wenn der gewünschte Wirtschaftsraum über den eigenen Rechtsraum hinauswächst? Was heißt das alles für ein mögliches Recht auf Einwanderung und Asyl?

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Territorialstaat: Nicht die Malteser

  • Hans-Jörg Schmidt-Trenz

摘要

Die Einteilung der Welt in eine Vielzahl von Territorialstaaten erscheint vielen heute als Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht. In großen Phasen der Geschichte gab es Völkerschaften, die sich eher als Personenverband betrachtet haben und kein ausgeprägtes, an Grenzen orientiertes Territorialverständnis besaßen. Das Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen: Wieso hat sich der Territorialstaat als Ordnungsprinzip staatlicher Ordnung durchgesetzt? Wie groß sollte der optimale Rechtsraum sein? Inwiefern hilft eine gemeinsame Leitkultur, die Kosten des Managements des Rechtsraums niedrig zu halten? Was ist, wenn der gewünschte Wirtschaftsraum über den eigenen Rechtsraum hinauswächst? Was heißt das alles für ein mögliches Recht auf Einwanderung und Asyl?