Um Informations- und Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche besser zu verstehen, müssen einige Grundlagen vermittelt werden. Dazu wird nach einer Diskussion des Begriffs der Informationsüberflutung, zunächst zwischen implizites und explizites Wissen anhand des SECI-Modells unterschieden, denn nur explizites Wissen kann in einer Organisation als Ressource verwandt werden. Implizites Wissen ist anders als eine nachweisliche und dokumentierte Qualifikation häufig an individuelle Kompetenzen der Beschäftigten gebunden. Weswegen der Begriff der Kompetenz ausführlich erläutert und auf die Zusammenhänge eines selbstorganisierten Arbeitens übertragen wird. Mit der Wissensbilanz wird daraufhin die Bedeutung der Ressource im betrieblichen Kontext unterstrichen. Expliziertes Wissen in einem Unternehmen benötigt eine technologische Infrastruktur. Der grundsätzliche Aufbau einer Wissensinfrastruktur wird daher nachfolgend als Basis für die darauf folgenden Modelle erläutert. Eine wissensorientierte Unternehmensführung auf der obersten Stufe der Wissenstreppe verlangt das aktive Nutzen der Ressource Wissen. Daher wird zwischen Daten, Information und Wissen in der Wissenspyramide unterschieden, so wie auch in den Wissensbausteinen die strategischen und die operativen Wissensbausteinen unterschiedlich betrachtet werden. Zuletzt wird mit dem WM4-Modell ein komplexes Anwendungsmodell für ein Wissensmanagement vermittelt, was jedoch aufgrund seiner Komplexität nur bedingt nutzbar in der Veranstaltungsbranche ist.

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Informations- und Wissensmanagement in Organisationen

  • Thomas Sakschewski,
  • Siegfried Paul

摘要

Um Informations- und Wissensmanagement in der Veranstaltungsbranche besser zu verstehen, müssen einige Grundlagen vermittelt werden. Dazu wird nach einer Diskussion des Begriffs der Informationsüberflutung, zunächst zwischen implizites und explizites Wissen anhand des SECI-Modells unterschieden, denn nur explizites Wissen kann in einer Organisation als Ressource verwandt werden. Implizites Wissen ist anders als eine nachweisliche und dokumentierte Qualifikation häufig an individuelle Kompetenzen der Beschäftigten gebunden. Weswegen der Begriff der Kompetenz ausführlich erläutert und auf die Zusammenhänge eines selbstorganisierten Arbeitens übertragen wird. Mit der Wissensbilanz wird daraufhin die Bedeutung der Ressource im betrieblichen Kontext unterstrichen. Expliziertes Wissen in einem Unternehmen benötigt eine technologische Infrastruktur. Der grundsätzliche Aufbau einer Wissensinfrastruktur wird daher nachfolgend als Basis für die darauf folgenden Modelle erläutert. Eine wissensorientierte Unternehmensführung auf der obersten Stufe der Wissenstreppe verlangt das aktive Nutzen der Ressource Wissen. Daher wird zwischen Daten, Information und Wissen in der Wissenspyramide unterschieden, so wie auch in den Wissensbausteinen die strategischen und die operativen Wissensbausteinen unterschiedlich betrachtet werden. Zuletzt wird mit dem WM4-Modell ein komplexes Anwendungsmodell für ein Wissensmanagement vermittelt, was jedoch aufgrund seiner Komplexität nur bedingt nutzbar in der Veranstaltungsbranche ist.