Von westlichen Demokratiebelebungen bis zu deren schwarz-magischen Aufklärungszersetzungen
摘要
Mit dem militärischen Zusammenbruch des Deutschen Reiches endete aus heutigen Rückblick die erste Heimsuchungsphase. Zugleich verlagerten sich bereits ab 1946 die geopolitischen Schwergewichte von Europa zu den USA als neuer, politischer wie auch kultureller Führungsmacht neben der zwar weniger mächtigen aber dennoch die Weltpolitik maßgeblich mitbestimmenden Sowjetunion. Von da an begannen die USA nach dem Vorbild des Römischen Weltreichs und dessen „Pax Romana“ eine nach ihren kapitalistischen Vorstellungen funktionierende, demokratische Weltgemeinschaft in Form einer „Pax Amerikana“ auszubauen. Was, obwohl von vornherein mit libertären Defiziten belastet, im ersten Jahrsiebt außerhalb der sowjetischen Einflusssphäre mit sogar weltweiter Anerkennung gelang. Aber bereits 1953 erhielt das anfänglich durchaus freiheitlich begründete Demokratierevival der Pax Amerikana erste Risse. Nämlich durch den seitens der CIA mit Unterstützung des britischen Auslandsgeheimdienstes initiierten Staatsstreichs gegen den demokratisch gewählten, persischen Premierminister Mohammed Mossadegh. Anders als noch bis 1953 unter Präsident Truman mit dessen vorbehaltlosen Unterstützung der UNO-Menschenrechtskonvention breitete sich unter dem neu gewählten Präsidenten Eisenhower mit seiner Unterstützung des vorgenannten, antidemokratischen Putsches ein verändertes Grundmuster für die US-Außenpolitik aus. Nämlich ein dogmatischer Antikommunismus („Roll Back“) bis zur Anstiftung von Putschen gegen unliebsame Systeme nach dem in Persien angewandten „Erfolgsrezept“.