Regeln für die Begriffsbildung: Definitorik
摘要
In den vorangehenden fünf Kapiteln wurde ein Grundstock an logischen und metalogischen Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt, der in Bezug auf Gebrauchssprachen und Formalsprachen zweierlei gestattet: Erstens können sich Novizen, die es bis hierhin geschafft haben, souverän in dem inferenziellen Teil einer Formalsprache bewegen. Sie verfügen damit auch über einen Zugang zum gebrauchssprachlichen Argumentieren, das zwar nicht immer denselben Regeln genügt, jedoch immer dem normierenden Zugriff durch Unterstellung von Regeln zugänglich ist. Diese Regeln können genauso strukturiert sein wie die nun bekannten formalsprachlichen Folgerungsregeln. Zweitens können die Novizen von der metasprachlichen Perspektive aus die argumentativen Verhältnisse in einer Objektsprache thematisieren und insbesondere diesbezüglich Defizite feststellen bzw. beheben, indem ein Non Sequitur diagnostiziert wird bzw. fehlende Gründe sodann ergänzt werden.