Kapitel 4 überträgt die im vorherigen Kapitel entwickelten Methoden auf die konkrete Bewertung des betrieblichen Humankapitals. Dazu wird zunächst eine Systematik zur Durchführung eines unscharfen Profilvergleichs vorgestellt. Ziel ist es, die Kompatibilität zwischen faktischen und erwünschten Ausprägungen der Humankapitaldeterminanten zu bestimmen. Anhand eines ausführlichen Beispiels wird der Bewertungsprozess für die Determinante Stabilität demonstriert. Dabei werden zunächst unscharfe Kriterienausprägungen bestimmt und anschließend zu Profilflächen zusammengeführt. Diese Flächen werden mithilfe der Fuzzy-Logik verglichen, wodurch sich eine unscharfe Kompatibilität der Profile ergibt. Im nächsten Schritt werden mehrere Profilvergleiche aggregiert, um eine Gesamtkompatibilität der verschiedenen Humankapitaldeterminanten zu ermitteln. Dabei werden unterschiedliche Beziehungen zwischen Kriterien berücksichtigt, etwa substitutionale oder limitationale Beziehungen. Abschließend wird gezeigt, wie aus den Kompatibilitäten und den zuvor ermittelten Prioritäten ein Humankapitalwert berechnet werden kann.

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Humankapitalbewertung mittels unscharfem Profilvergleich

  • Sebastian Herzog

摘要

Kapitel 4 überträgt die im vorherigen Kapitel entwickelten Methoden auf die konkrete Bewertung des betrieblichen Humankapitals. Dazu wird zunächst eine Systematik zur Durchführung eines unscharfen Profilvergleichs vorgestellt. Ziel ist es, die Kompatibilität zwischen faktischen und erwünschten Ausprägungen der Humankapitaldeterminanten zu bestimmen. Anhand eines ausführlichen Beispiels wird der Bewertungsprozess für die Determinante Stabilität demonstriert. Dabei werden zunächst unscharfe Kriterienausprägungen bestimmt und anschließend zu Profilflächen zusammengeführt. Diese Flächen werden mithilfe der Fuzzy-Logik verglichen, wodurch sich eine unscharfe Kompatibilität der Profile ergibt. Im nächsten Schritt werden mehrere Profilvergleiche aggregiert, um eine Gesamtkompatibilität der verschiedenen Humankapitaldeterminanten zu ermitteln. Dabei werden unterschiedliche Beziehungen zwischen Kriterien berücksichtigt, etwa substitutionale oder limitationale Beziehungen. Abschließend wird gezeigt, wie aus den Kompatibilitäten und den zuvor ermittelten Prioritäten ein Humankapitalwert berechnet werden kann.