Kapitel 2 legt die begrifflichen und theoretischen Grundlagen der Humankapitalbewertung dar. Zunächst werden verschiedene Kapitalbegriffe erläutert, um den Begriff Humankapital systematisch einzuordnen. Dabei wird gezeigt, dass es in der Literatur keine einheitliche Definition von Humankapital gibt. Anschließend werden sowohl volkswirtschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Perspektiven auf Humankapital betrachtet. Während in der Volkswirtschaftslehre Humankapital häufig als Produktivitätsfaktor verstanden wird, steht im betriebswirtschaftlichen Kontext die Nutzung personeller Fähigkeiten zur Zielerreichung eines Unternehmens im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt des Kapitels ist die Frage nach dem Wert des Humankapitals. Verschiedene Bewertungsansätze wie die Saarbrücker Formel oder das Discounted-Human-Capital-Cash-Flow-Verfahren werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Dabei zeigt sich, dass eine monetäre Bewertung häufig problematisch ist. Darüber hinaus werden Determinanten des Humankapitals eingeführt, insbesondere Fungibilität, Funktionalität, Plastizität und Stabilität. Diese beschreiben unterschiedliche Eigenschaften personeller Ressourcen. Schließlich wird erläutert, wie aus den Ausprägungen dieser Determinanten ein Humankapitalwert abgeleitet werden kann.

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Terminologische und theoretische Grundlagen des betrieblichen Humankapitals

  • Sebastian Herzog

摘要

Kapitel 2 legt die begrifflichen und theoretischen Grundlagen der Humankapitalbewertung dar. Zunächst werden verschiedene Kapitalbegriffe erläutert, um den Begriff Humankapital systematisch einzuordnen. Dabei wird gezeigt, dass es in der Literatur keine einheitliche Definition von Humankapital gibt. Anschließend werden sowohl volkswirtschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Perspektiven auf Humankapital betrachtet. Während in der Volkswirtschaftslehre Humankapital häufig als Produktivitätsfaktor verstanden wird, steht im betriebswirtschaftlichen Kontext die Nutzung personeller Fähigkeiten zur Zielerreichung eines Unternehmens im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt des Kapitels ist die Frage nach dem Wert des Humankapitals. Verschiedene Bewertungsansätze wie die Saarbrücker Formel oder das Discounted-Human-Capital-Cash-Flow-Verfahren werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Dabei zeigt sich, dass eine monetäre Bewertung häufig problematisch ist. Darüber hinaus werden Determinanten des Humankapitals eingeführt, insbesondere Fungibilität, Funktionalität, Plastizität und Stabilität. Diese beschreiben unterschiedliche Eigenschaften personeller Ressourcen. Schließlich wird erläutert, wie aus den Ausprägungen dieser Determinanten ein Humankapitalwert abgeleitet werden kann.